Ganzheitliche Körperarbeit

Echte Transformation für nachhaltige Heilung,
Wachstum und Entwicklung

 

Viele Menschen kommen zu uns in die Ausbildung, weil sie merken, dass sie in ihrer Arbeit mit Menschen an Grenzen stoßen:

Z.B. 

  • wenn in ihren strukturellen Behandlungen (Bodywork, Physiotherapie, Massage) Themen und Emotionen berührt werden, für die sie keine Ausbildung haben und sie nicht sicher begleiten können. 
  • wenn sie in gesprächsorientierten Behandlungen (Psycho- & Traumatherapie, Coaching) feststellen, dass Themen bei Klient*innen so tief sitzen, dass diese nur über Worte und Reflexion nicht erreicht und verändert werden können.
  • oder weil sie sich wünschen, Menschen tiefgreifender berühren und nachhaltiger behandeln zu können. In einer echten Zusammenarbeit mit dem ganzen Menschen.


Beschwerden entstehen und bestehen selten nur auf einer Ebene, sondern im Zusammenspiel von Körper, Geist, Psyche und sozialen Einflüssen.

Die meisten Arten der Körperarbeit und anderen therapeutischen Methoden legen dabei ihren Schwerpunkt auf eine oder wenige dieser Ebenen. 

Wir meinen, dass jede Form der therapeutischen Arbeit Relevanz hat. Allerdings brauchen wir, um wirklich umfassend mit Menschen zu arbeiten, einen Ansatz, der alle Ebenen des Mensch-Seins einbezieht und behandelt.

Was ist Körperarbeit/ Bodywork?

 

Körperarbeit, bzw. auch der englische Begriff “Bodywork”, ist leider nicht allgemeingültig definiert. Meist wird darunter Massage, Bewegung und andere “Arbeit” über den Körper, für nicht ausschließlich körperliche Ziele verstanden. 

Deshalb möchten wir den Begriff klären und eine vereinfachte Unterscheidung von 3 Arten der Körperarbeit vornehmen, auch wenn diese sicherlich nicht immer so eindeutig voneinander trennbar sind.

 

3 unterschiedliche Arten von “Körperarbeit” im Überblick:

 

1. Strukturelle Körperarbeit wie z. B. Physiotherapie, klassische Massage, Osteopathie, Sport

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  • Fokus: Gewebe, Gelenke, Struktur
  • Ziel: Funktion verbessern, Schmerzen reduzieren
  • Passend für: strukturelle Veränderung, Rehabilitation, Prävention – mit Wünschen, Ressourcen und Problemen auf struktureller Ebene

Die Grenzen rein körperlicher Behandlung

  • Wenn die Ursache nicht auf struktureller Ebene liegt, bleibt die Wirkung aus bzw. schwach
  • Fehlende Nachhaltigkeit durch wiederkehrende Beschwerden bzw. Symptomverschiebung
  • Auftauchende Gedanken, Gefühle etc. haben häufig keinen Raum in der Behandlung 

2. “Klassische Körperarbeit”/ Bodywork mit somatischen Methoden wie z. B. Atemarbeit, Tanz-Therapie, Yoga, Feldenkrais, Thai Massage, Shiatsu, Lomi Lomi, Grinberg, Body-Mind-Centering

  • Fokus: Körper wird als Zugang für Veränderung genutzt, Wahrnehmung und Verständnis wird über den Körper erweitert
  • Ziel: Selbsterfahrung und -entwicklung stehen im Vordergrund
  • Passend für: Körperwahrnehmung stärken, somatische Zusammenhänge erforschen, Psychotherapie somatisch begleiten

Die Grenzen von “klassischem Bodywork”

  • Emotionale Prozesse werden angestoßen, aber oft nicht weiter begleitet, weil die Tools dazu fehlen
  • Meist nicht ausgerichtet auf tieferes Verständnis, Integration und Empowerment, dadurch mehr Abhängigkeit von der begleitenden Person
  • Weniger Nachhaltigkeit der Behandlung, besonders wenn Probleme nicht nur auf körperlicher, emotionaler und “energetischer” Ebene liegen

3. Ganzheitliche Körperarbeit, wie bei Holistic-Bodywork.org, geht explizit über einzelne Methoden und Berufsgruppen hinaus und erweitert den Blick

    • Fokus: Den Menschen ganzheitlich wahrnehmen und mit einem vereinenden Ansatz von:

> Bottom-up (vom Körper zu Psyche & Verstehen)

> Top-down (vom Verstehen & Fühlen zum Verkörpern/ Embodiment)

 

unterstützend begleiten durch eine Kombination aus struktureller Arbeit, somatischer Erfahrung und Sprache

  • Ziel: Ursachen erkennen und verändern, dadurch Symptome beheben, Verständnis, Verkörperung und Empowerment fördern.
  • Passend für: Tiefgehende Begleitung somatischer Prozesse und Traumaheilung.
    Unabdingbar wenn Wünsche, Ressourcen und Probleme nicht auf gleicher Ebene liegen.

Grenzen von “ganzheitlicher Körperarbeit”: 

  • Körper kann nicht wahrgenommen werden oder ist ausschließlich bedrohlich
  • Psychische Zustände (z.B. Dissoziative Identitätsstörung), wo unterschiedliche innere Anteile einander nicht mitbekommen können
  • Weniger effektiv bei sehr spezifischen Problemen auf einer Ebene, die keine somatischen Wechselwirkungen haben

Beschwerden entstehen und bestehen meist auf mehreren Ebenen

 

Fallbeispiel ganzheitliche Körperarbeit bei Nackenschmerzen, die durch Arbeits- & Beziehungsstress verstärkt werden

Um auf all diesen Ebenen begleiten zu können, nutzen wir in Holistic Bodywork ganzheitliche Körperarbeit, in Verbindung mit

  • Körpertherapie (ähnlich wie Körperpsychotherapie, Arbeit an inneren Prozessen über den Körper)
  • Somatischem Coaching (Gesprächsführung und Kommunikation, auch mit dem eigenen Körper und inneren Anteilen)
  • Traumaheilung (wie wir zurück zu uns selbst finden, wie aus Problemen und Schwächen Stärken und Ressourcen werden)
  • Spiritualität (Selbst-Entwicklung und Potentialentfaltung als Mensch mit allen Facetten und als Teil eines großen Ganzen)

Wir behandeln damit angepasst an das, womit Menschen zu uns kommen. Diese Wünsche, Ressourcen, Probleme etc. ordnen wir den verschiedenen Ebenen zu und können so leichter Ursachen und Wechselwirkungen erkennen. Dadurch können Holistic-Bodyworker*innen passgenaue Ansätze für echte Veränderung nutzen, anstatt hauptsächlich an Symptomen zu arbeiten.

Die Transformation der Ursachen lässt Symptome überflüssig werden. Es entsteht nachhaltige Heilung, Wachstum und Entwicklung. 

Erlebe dies selbst:

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