In Körper-arbeits-sessions kommt es immer wieder vor, dass wir nach einem aufregenden Moment wieder Raum und Zeit für einen Ruhepunkt anbieten wollen. Hier haben sich somatische Übungen die unsere Wahrnehmung von Sicherheit beeinflussen als hilfreich erwiesen. Sowohl für die Eigen- als auch die Regulation unseres Gegenüber.

Was bedeutet es reguliert zu sein? 
Wofür ist das hilfreich?

Schau dir hierzu auch gerne unsere weiteren Blog Artikel an: Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es hilfreich sein kann, die Regulationstools „OH BeAtE“ (Orientierung, Halt, Bewegung/Berührung, Atmung, Erdung) gemeinsam als Partnerübung anzubieten. Kontakt, und speziell Körperkontakt haben schon viele regulierende Auswirkungen auf Uns und unseren Körper.  Was machen wir, wenn ein Protagonist einen oder mehrere Teile von sich nicht so klar wahrnehmen kann wie andere. Hier kann es hilfreich sein einem Beispiel folgen zu können um ein eigenes Gespür vertiefen zu können.    Insbesondere wenn wir dabei zusammen in einen somatischen Kontakt kommen, können wir über unsere Anleitung ein Verständnis und zuerst vielleicht nur passives Erleben der Regulationstools anbieten, um mit diesem erlangten Verständnis mehr Aktivität und Selbstwirksamkeit der Protagonistin zu ermöglichen.
Am Beispiel des Therapeutischen Fliegens wollen wir euch nur ein paar Möglichkeiten aufzeigen, wie wir Regulation in eine Session integrieren und für sie nutzen können. Diese Art der Körperarbeit ist für viele Menschen wie eine neue Welt, die es zu entdecken gibt, die aber ebenso Vorsicht und Sicherheit braucht um sie zu erkunden.  

Bild: © Miriam Hoppe